Das Unbewusste (1915) *
| Abkömmling | 149 152 des Ubw als Ersatzbildungen und als Symptombewusstwerden 152 können diese Zensur umgehen, s. hoch organisieren, im Vbw zu e. gewissen Intensität d. Besetzung heranwachsen. |
| Akt, psych. | 125 Fehlhandlungen, Träume, Symptome 126 bewusste Akte blieben zusammenhangslos ... 129 Existenz v. psych. Akten, welche des Bewusstseins entbehren. 131 v. sehr verschiedener Dignität. 131 zwei Zustandsphasen. |
| Anatomie | 133 u. seelischer Apparat |
| Annahme | 126 Annahme d. Ubw. 127 Annahme ubw seelischer Tätigkeit. 125 Annahme d. Unbewussten ist notwendig u. legitim ... mehrfache Beweise. |
| Aufmerksamkeit | 151 Fn 151 |
| Bewusste, das | 151 das Bewusste nicht immer bewusst, sondern zeitweilig auch latent ist. |
| Bewusstheit | 151 metapsychologische Betrachtung d. Seelenlebens ... müssen wir ... uns von d. Bedeutung d. Symptoms „Bewusstheit“ zu emanzipieren. |
| bewusstmachen | 134 in Wirklichkeit tritt nun eine Verdrängung nicht eher ein, als bis die bewusste Vorstellung s. nach Überwindung d. Widerstände mit der unbewussten Erinnerungsspur in Verbindung gesetzt hat. |
| Bewusstsein, das | 126 in jedem Moment nur einen geringen Inhalt umfasst ... Zustand d. Latenz 131 Bewusstheit: Ausgangspunkt aller unserer Untersuchungen. 128 e. anderes, zweites Bw, welches mit dem mir bekannten in meiner Person vereinigt ist. 129 unbwusstes Bewusstsein 129 ein drittes, viertes ... unabschliessbare Reihe. 150 tritt d. ganze Summe d. psych. Vorgänge als das Reich des Vorbewussten entgegen. 151 hat weder zu d. Systemen noch zur Verdrängung e. einfaches Verhältnis |
| Bewusstseinsfähigkeit | 132 |
| Bewusstseinspsychologie | 127 132 deskriptive |
| Bw | 132 wird dem zweiten System zugehörig, welche wir das System Bw nennen wollen. |
| Denken | 126 Denkresultate, deren Ausarbeitung uns verborgen geblieben ist. |
| deskriptiv | 131 |
| double conscience | 129 Spaltung d. seelischen Tätigkeiten in zwei Gruppen. |
| dynamisch | 132 dynamische Auffassung d. seelischen Vorgänge. |
| Einzel-Ich | 128 |
| Entstellung | 152 |
| Erfahrung | 126 |
| Erinnerungsspur | 134 ubw Erinnerungsspur, das Gerhörthaben u. das Erlebthaben sind zwei nach ihrer psychologischen Natur ganz verschiedene Dinge. |
| Ersatzbildungen | 150 152 |
| Gegenbesetzung | 150 durch das Zusammentreffen mit e. Gegenbesetzung d. Vbw. |
| Gehirn | 133 dass d. seelische Tätigkeit an d. Funktion d. Gehirns gebunden ist wie an kein anderes Organ. |
| Gehörspur | 134 |
| Gesichtspunkt, topischer | 131 |
| Ich | 151 nicht nur das psych. Verdrängte dem Bewusstsein fremdbleibt, sondern e. Teil der unser Ich beherrschenden Regungen [ubw Ich-Anteile], also d. stärkste funktionelle Gegensatz d. Verdrängten |
| Kant | 130 |
| Kontinuität, psych. | 126 zerreisst psych. Kontinuitäten [psychische Kausalität]. |
| Latenz | 126 latent, latente Erinnerung. 127 latente Zustände d. Seelenlebens ... nach ihren physischen Charakteren ... unzugänglich, keine physiologische Vorstellung, kein chem. Prozess kann uns e. Ahnung v. ihrem Wesen vermitteln. 127 mit d. bw seelischen Vorstellungen die ausgiebigste Berührung. 127 Objekte psychologischer Forschung 127 hartnäckige Ablehnung d. psych. Charakters d. latenten seelischen Akte. |
| Metapsychologie | 140 e. metapsychologische Darstellung genannt werden soll, wenn es uns gelingt, e. psych. Vorgang nach s. dynamischen, topischen u. ökonomischen Beziehungen zu beschreiben. |
| Neuroscience ² | 133 |
| Niederschrift | 132 150 d. Annahme e. fortlaufenden Erneuerung d. Niederschrift ist damit allerdings abgetan. |
| Objektvorstellung | 159 die bw Objektvorstellung ... zerlegt uns jetzt in die Wortvorstellung und in die Sachvorstellung . |
| Organisation | 150 jedem Fortschritt zu e. höheren Stufe psych. Organisation. |
| Parallelismus, psych. | 127 unlösbare Schwierigkeiten |
| per analogiem | 128 dass auch e. anderer Mensch ein Bw habe. |
| Petitio principii | 126 |
| Phantasie | 125 Phantasiebildungen des Normalen wie der Neurotiker, die wir als Vorstufen d. Traum- wie d. Symptombildung erkannt haben u. die trotz ihrer hohen Organisation verdrängt bleiben u. als solche nicht bewusst werden können. 150 Phantasiebildungen des Normalen wie der Neurotiker, die wir als Vorstufen d. Traum- wie d. Symptombildung erkannt haben und die trotz ihrer hohen Organisation verdrängt bleiben u. als solche nicht bewusst werden können. |
| Rechtfertigung | 125 des Unbewussten. |
| repräsentieren | 136 nur die Vorstellung, die ihn repräsentiert. |
| Sacherinnerungsbild | 159 |
| Sachvorstellung | 159 die in der Besetzung, wenn nicht der direkten Sach-Erinnerungsbilder, doch entfernterer u. von ihnen abgeleiteter Erinnerungsspuren besteht. |
| Schluss | 128 Annahme ... beruht auf e. Schluss. |
| somatisch | 126 somatische Vorgänge, aus denen das Psychische wieder hervorgehen kann |
| systematisch | 131 |
| Systeme, psych. | 133 |
| Systeme, psych. | 150 die Bewusstheit, ... , s. zur Systemunterscheidung in keiner Weise eignet. |
| Tiefenpsychologie | 132 |
| Topik | 132 psych. Topik |
| Trieb | 136 kann nie Objekt d. Bewusstseins werden, nur d. Vorstellung, die ihn repräsentiert. 136 auch im Ubw nichts anderes als durch d. Vorstellung repräsentiert |
| Überbesetzung | 160 welche e. höhere psych. Organisationsform herbeiführen ... die Ablösung d. Primärvorganges durch d. im Vbw herrschenden Sekundärvorgang ermöglichen. |
| Übersetzung | 125 in Bewusstes. |
| Ubw | 128 e. anderes, zweites Bw, welches mit dem mir bekannten in meiner Person vereinigt ist. 131 dass wir die Worte bewusst u. unbewusst bald in deskriptiven Sinne gebrauchen, bald im systematischen, 149 Verkehr d. beiden Systeme 149 ist lebend, entwicklungsfähig ... Beziehungen zum Vbw ... 149 setzt s. in die ... Abkömmlinge fort. 152 bedeutsamere Differenz nicht zw. dem Vorbewussten u. dem Unbewussten ... Ubw wird an der Grenze des Vbw durch die Zensur zurückgewiesen |
| Unbewusste, das | 127 Annahme des Ubw 130 Bw-Wahrnehmung nicht an d. Stelle des ubw psych. Vorganges zu setzen, welches ihr Objekt ist. 131 Unbewusstheit nur ein Merkmal d. Psychischen. 131 Bewusstheit: Ausgangspunkt aller unserer Untersuchungen. 125 hat d. weiteren Umfang; |
| Unterbewusstsein | 129 inkorrekt u. irreführend |
| Vbw | 132 mit Rücksicht auf d. Bewusstseinsfähigkeit heissen wir das System Bw auch das „Vorbewusste“ 132 das System Vbw die Eigenschaften des Systems Bw teilt. 149 Herkunft bleibt das f. ihr Schicksal entscheidende. 125 Phantasiebildungen des Normalen wie der Neurotiker, die wir als Vorstufen d. Traum- wie d. Symptombildung erkannt haben u. die trotz ihrer hohen Organisation verdrängt bleiben u. als solche nicht bewusst werden können. 149 Herkunft bleibt f. das Schicksal entscheidende. 150 Phantasiebildungen des Normalen wie der Neurotiker, die wir als Vorstufen d. Traum- wie d. Symptombildung erkannt haben und die trotz ihrer hohen Organisation verdrängt bleiben u. als solche nicht bewusst werden können. 150 e. sehr grosser Teil dieses Vorbewussten stammt aus d. Unbewussten ... unterliegt e. Zensur. 160 anderer Teil d. Vbw ist ohne Zensur bewusstseinsfähig. 150 zw. d. Systeme Ubw u. Vbw zu verlegen. 150 [2. Zensur]: zw. Vbw u. Ubw ... 151 vieles, was d. Eigenschaften d. Systems Vbw teilt, nicht bewusst wird. 151 das Bewusstwerden durch gewisse Richtungen s. Aufmerksamkeit eingeschränkt ist.. 160 entsteht, indem diese Sachvorstellung durch d. Verknüpfung mit den ihr entsprechenden Wortvorstellungen überbesetzt wird ... 160 im Vbw herrschenden Sekundärvorgang |
| verdrängt | 132 wird er (psych. Akt) bei d. Prüfung von d. Zensur abgewiesen. 125 das Verdrängte ist e. Teil d. Unbewussten. |
| Verdrängung | 125 das Wesen d. Prozesses d. Verdrängung ... nicht ... d. Trieb repräsentierende Vorstellung aufzuheben ..., sondern sie v. Bw abzuhalten. |
| Vorstellung, bw | 160 umfasst d. Sachvorstellung plus der zugehörigen Wortvorstellung |
| Vorstellung, ubw | 160 nicht verschiedene Niederschriften desselben Inhaltes an verschiedenen psych. Orten 160 ist die Sachvorstellung allein |
| Widerstand | 125 d. Analysierte gewisse Widerstände überwinden, die nämlichen, welche es seinerzeit d. Abweisung vom Bw zu einem Verdrängten gemacht haben. 134 |
| Wissenschaftstheorie | 125 Annahme d. Unbewussten ist notwendig u. legitim ... mehrfache Beweise. 126 dass wir auf die Annahme des Ubw ein erfolgreiches Handeln aufbauen können ... 126 unhaltbare Anmassung, dass alles, was im Seelischen vorgeht, auch d. Bw bekannt werden möge. Therapie/Heilung 126. 126 Petitio principii. 126 Einwand ... auf den nicht ausgesprochenen, aber von vornherein fixierten Gleichstellung d. Bw mit dem Seelischen. 126 e. Sache d. Konvention ... unwiderlegbar. 126 ordnen s. in einen aufzeigbaren Zusammenhang ein, wenn wir d. erschlossenen Akte interpolieren. 126 bewusste Akte blieben zusammenhangslos ... 126 Gewinn an Sinn u. Zusammenhang ist aber e. voll berechtigtes Motiv, das uns über d. unmittelbare Erfahrung hinausführen darf. 127 nötigt aus dem Gebiet d. psychologischen Forschung vorzeitig zu verlassen, ohne uns von anderen Gebieten her Entschädigung bringen zu können. 127 Ubw seelische od. als psychische ... Wortstreit 127 latente Zustände d. Seelenlebens ... nach ihren physischen Charakteren ... unzugänglich, keine physiologische Vorstellung, kein chem. Prozess kann uns e. Ahnung v. ihrem Wesen vermitteln.127 hartnäckige Ablehnung d. psych. Charakters d. latenten seelischen Akte 128 dass auch e. anderer Mensch ein Bw habe. 125 Unbewusstes Seelisches anzunehmen ... wird uns von vielen Seiten bestritten. 132 (zwei oder drei) psych. System hat s. die Psa einen Schritt weiter von d. deskriptiven Bewusstseinspsychologie entfernt, s. eine neue Fragestellung u. einen neuen Inhalt beigelegt. 133 dass d. seelische Tätigkeit an d. Funktion d. Gehirns gebunden ist wie an kein anderes Organ. 149 keine andere Aufgabe ... als d. Ergebnisse d. Beobachtungen in Theorie umzusetzen u. die Verpflichtung von uns weisen, auf d. ersten Anlauf e. glatte u. durch Einfachheit s. empfehlende Theorie zu erreichen. 149 den Komplikationen d. Realität gerecht werden kann. 149 den Komplikationen der Realität gerecht werden kann. 151 sehen wir unsere Allgemeinheiten regelmässig durch Ausnahmen durchbrochen. |
| Wortvorstellung | 159 |
| Zensur | 132 strenge Zensur am Übergang vom Ubw zum Vbw (od. Bw) ihres Amtes waltet. 150 zw. d. Systeme Ubw u. Vbw zu verlegen. 150 [2. Zensur]: zw. Vbw u. Ubw ... e. neue Zensur entspreche. 152 an d. neuen Zensurgrenze zw. Vbw u. Ubw neuerlich verdrängt. 152 bedeutsamere Differenz nicht zw. dem Vorbewussten u. dem Unbewussten ... Ubw wird an der Grenze des Vbw durch die Zensur zurückgewiesen. 152 habe s. im Laufe d. individuellen Entwicklung um e. Stück vorgeschoben. |
| * sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe" in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982 ¹ Erwähnung "avant la lettre" ² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text |
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