Rattenmann: Bemerkungen über einen Fall von Zwangsneurose (1909) *
| Aberglaube | 47 Gottesurteile 90 Zerreissung v. kausalen Zus.hängen ... endopsych. Wahrnehmung ... verdrängte Beziehungen ..., auf d. Weg d. Projektion in die Aussenwelt eingetragen. |
| Abwehr | 53 in seiner Abwehr ging er dann so weit, dass er wünschte, , der Vater solle gar nichts hinterlassen. 86 Abwehr |
| Abwehrkampf, primärer | 85 |
| acting | 74 |
| Ambivalenz | 46 Argumente und Gegenargumente bekämpften sich. 47 Die Ideen, die sich bekämpfen 61 es tobt in unserem Verliebten ein Kampf zwischen Liebe u. Hass, die der gleichen Person gelten. 61 Gegensatz zum Motiv des ersten Stückes bedingt wird. 62 Ggsatz v. Liebe u. Hass. 63 d. Widerstreit seiner Gefühle gegen seine Dame. 71 brachte so in einer unverstandenen Zwangshandlung die beiden Seiten seines Verhältnisses zum Vater nebeneinander z. Ausdruck. 96 Wirklich ist ein solcher Fortbestand d. Gegensätze nur ... durch Mitwirkung d. ubw Zustandes möglich. Liebe hat d. Hass nicht auslöschen sondern nur ins Ubw drängen können. 99 hat der liebevolle Impuls in seiner Verschiebung auf eine geringfügige Handlung etwas durchführen können, so wird ihm d. feindselige bald auch dahin folgen u. sein Werk wieder aufheben. 101 zwanghaft werden solche Denkvorgänge, welche( infolge d. Gegensatzhemmung am motorischen Ende d. Denksysteme) mit einem - qualitativ wie quantitativ - sonst nur f. das Handeln bestimmten Energieaufwand unternommen werden, also Gedanken, die regressiv Daten vertreten müssen. |
| Amnesie | 43 64 rezenter Anlass b. Hysterie: Amnesie. Rezenter Anlass d. Zwangsneurose: im Gedächtnis erhalten. |
| Analerotik | 77 |
| Ätiologie | 42 traumatische Erlebnisse, Konflikte, Verdrängungen. |
| Begierde | 55 sinnliche Begierden |
| Bewusste, das | 51 erliegt der Usur 51 die sittliche Person |
| Delir | 76 84 ich meine, solche Bildungen verdienen d. Namen von "Delirien" (Mischling zw. beiden Denkungsarten: sie nehmen gewisse Voraussetzungen d. Zwanges, den sie bekämpfen, in sich auf u. stellen s. mit den Mitteln der Vernunft auf den Boden d. krankhaften Denkens. |
| Denken | 88 v. d. verschiedensten Stadien des Ubw Denkprozesses her. 100 der Denkvorgang selbst wird sexualisiert, indem die sexuelle Lust, die sich sonst auf d. Inhalt d. Denkens bezieht, auf den Denkakt selbst gewendet wird. 100 d. Energie, die s. vergeblich zur Handlung durchzudringen bemüht, aufs Denken zu locken. 101 Denksysteme. 101 zwanghaft werden solche Denkvorgänge, welche( infolge d. Gegensatzhemmung am motorischen Ende d. Denksysteme) mit einem - qualitativ wie quantitativ - sonst nur f. das Handeln bestimmten Energieaufwand unternommen werden, also Gedanken, die regressiv Daten vertreten müssen. |
| Eheroman | 76 |
| Elementarneurose, infantile | 42 |
| Entstellung | 86 durch Auslassung - Ellipse -, die beim Witz so vorzüglich Anwendung findet. 101 die Fortbildungen oder Ersetzungen d. Zwanges werden an das Missverständnis anknüpfen anstatt an den richtigen Text. |
| Ethik | 57 aus der Summe der Anlagen des Kindes entstehe der ethisch verantwortliche Mensch erst im Laufe d. Entwicklung. |
| falsche Verknüpfung | 50 |
| fixieren | 71 dessen Rolle als Störer d. sexuellen Genusses für alle Zeiten en fixiert. |
| Flucht in die Krankheit | 67 die anscheinende Krankheitsfolge ist in Wirklichkeit d. Ursache, das Motiv d. Krankwerdens. |
| Gedächtnis ² | 72 dass die "Kindheitserinnerungen" d. Menschen erst in einem späteren Alter (meist zur Zeit d. Pubertät) festgestellt u. dabei einem komplizierten Umarbeitungsprozess unterzogen werden, welcher d. Sagenbildung e. Volkes über seine Urgeschichte durchaus analog ist. |
| Geschichte ² | 72 also wie ein richtiger Geschichtsschreiber d. Vergangenheit im Lichte d. Gegenwart erblicken will. u |
| Grundregel | 38 |
| Hass | 96 der von der Liebe in der Unterdrückung des Ubw zurückerhaltene Hass spielt doch auch eine grosse Rolle in d. Pathogenese d. Hysterie u. d. Paranoia. 96 negativer Faktor. Insbesondere das Verhältnis ihres negativen Faktors zur sadistischen Komponente d. Libido ist völlig ungeklärt. 97 von dem im Ubw als Hass fortwirkender Sadismus ab. |
| Hemmungen | 35 70 nicht o. Hemmungen u. Ersatzbildungen erfüllen können. 99 Korrektur d. unerträglichen Hemmungszustände, von denen d. Zweifel Zeugnis ablegt. |
| Identifizierung | 75 ubw Identifizierung m. d. Vater. |
| in Absentia | 55 schwer möglich, jmd in Absentia zu erschlagen |
| infantile Sexualität ² | 74 autoerotische Betätigung d. vorherrschenden Sexualkomponenten, Spuren v. Objektliebe, Bildung d. Kernkomplexes d. Neurosen. |
| Isolierung ² | 64 der indifferente Erinnerungsinhalt wird nur selten reproduziert u. spielt in d. bw Gedankentätigkeit d. Person keine Rolle. 65 dass ihre Vorwürfe nur von dieser letztere abgetrennt sind. 99 jede solche Schutzaktion sorgfältig von anderem zu "isolieren". 99 hat der liebevolle Impuls in seiner Verschiebung auf eine geringfügige Handlung etwas durchführen können, so wird ihm d. feindselige bald auch dahin folgen u. sein Werk wieder aufheben. |
| Kampf ² | 53, 73 (mit Patient) |
| Kernkomplex | 74 Kernkomplex d. Neurosen. |
| Komplexe | 54 sollen nur die verdrängten Komplexe ins Bw einführen. 73 Reizwort. |
| Komplexempfindlichkeit. | 75 hyperästhetische Stellen s. Ubw. |
| Konflikt | 42 67 der eigentlich ein solcher zw. seiner Liebe u. dem fortwirkenden Willen d. Vaters war. |
| konstruieren | 42 vergessene Erlebnisse. |
| Konstruktion | 55 |
| Krankengeschichte | 35 Diskretion 39 Notizen |
| Krankheitsgewinn | 66 er erzielte ... durch die Verschiebung e. namhaften Krankheitsgewinn. |
| Krankheitsveranlassung | 64 b. Hysterie ... verfallen die rezenten Anlässe d. Erkrankung d. Amnesie. |
| Kultur | 70 |
| libidinös | 81 er war durch lange Abstinenz libidinös geworden. |
| Liebe | 96 wir kennen d. Wesen d. Liebe zu wenig. 98 wer an seiner Liebe zweifelt, darf, muss doch auch an allem anderen, geringern zweifeln. |
| logische Arbeit | 50 Ohnmacht |
| Masturbation | 69 70 d. Problem d. Onanie wird unlösbar, wenn man d. Onanie als eine klinische Einheit auffassen will und daran vergisst, dass sie d. Abfuhr d. verschiedenartigsten Sexualkomponenten u. der v. ihnen gespeisten Phantasien darstellt. 72 |
| Material | 78 |
| Nachträglichkeit ² | 72 dass die "Kindheitserinnerungen" d. Menschen erst in einem späteren Alter (meist zur Zeit d. Pubertät) festgestellt u. dabei einem komplizierten Umarbeitungsprozess unterzogen werden, welcher d. Sagenbildung e. Volkes über seine Urgeschichte durchaus analog ist. 72 dass d. über s. Kindheit Phantasierende s. Erinnerungen sexualisiert. |
| Neurose/Traum | 57 wie der Wortlaut unserer nächtlichen Träume, die nächste Aufgabe, die sie stellen, geht dahin, ihnen Sinn u. Halt im Seelenleben d. Individuums zu geben, sodass sie verständlich, ja eigentlich selbstverständlich werden. 85der im Wachen nur verstümmelt und entstellt, wie in einer verunstalteten Depesche. 85 Das bewusste Denken ist genötigt, sie in ähnlicher Weise misszuverstehen wie den Trauminhalt, der selbst ein Kompromiss- und Entstellungsprodukt ist. 89 Symbolik, die man aus der Deutung v. Träumen kennt. 80 Neurose/Traum. Die Absurdität bedeutet also auch in der Sprache d. Zwangsdenkens Hohn so wie im Traume. 82 nach d. technischen Regeln d. Traumdeutung ... 86 dass die Zwangsgedanken eine Entstellung erfahren haben ähnlich wie die Traumgedanken. |
| Neurosenwahl | 96 |
| Nietzsche | 56 das habe ich getan, sagt mein Gedächtnis, das kann ich nicht getan haben - sagt mein Stolz und und bleibt unerbittlich. Endlich gibt das Gedächtnis nach. |
| Ödipus | 55 |
| Persönlichkeit | 102 in drei Persönlichkeiten zerfallen: in eine ubw und zwei vorbewusste, zwischen denen s. Bewusstsein oszillieren konnte. Diese vbw Person enthielt vorwiegend d. Reaktionsbildungen auf s. verdrängten Wünsche. |
| Phantasie | 57 eine bw Phantasie, er werde sehr reich werden, eine andere heiraten. 73 die tatsächliche Grundlage dieser Dichtungen über die Urzeit. 73 es gelang nicht, dieses Gewebe von Phantasieumhüllungen Faden f. Faden abzuspinnen. 74 stets die nämlichen Phantasien über d. Kindheit ..., gleichgültig, wieviel od. wie wenig Beiträge das wirkliche Erleben dazugestellt hat. |
| Philosophen | 88 Philosophen u. Psychologen, aus ihren konventionellen Definitionen scharfsinnige Lehren über d. Ubw, ... wenn es nicht so viel mühseliger wäre als die ihnen sonst vertrauten Arbeitsweisen. |
| Pompeji | 51 |
| Qual | 48 der ihm zur Qual werden musste |
| quälen | 50 und begann ihn entsetzlich zu quälen, so dass er sich als Verbrecher behandelte |
| Rationalisierung | 61 werden vom bw Denken d. Kranken natürlich missverstanden u. mit einer sekundären Motivierung versehen - rationalisiert. 86 (Abér) |
| Rattenstrafe | 76 e. Anzahl v. Trieben gereizt, e. Menge v. Erinnerungen geweckt (Züchtigung, Spielratte), e. Reihe v. symbolischen Bedeutungen erworben. |
| Reaktion | 61 Reue u. Busse gegen eine ggsätzliche, also feindselige Regung. 97 durch Reaktion in d. Höhe getriebene bw Zärtlichkeit. |
| Regression 67 | Regression d. Affekte auf die Kindheitsreste. 99 eine Art v. Regression: vorbereitende Akte an d. Stelle d. endgültigen Entschliessung, d. Denken ersetzt d. Handeln, irgendeine Gedankenvorstufe d. Tat setzt s. mit Zwangsgewalt durch anstatt d. Ersatzhandlung. 100 Regression v. Handeln aufs Denken. 102 Riechlust |
| Schautrieb | 100 |
| Selbstbestrafung | 59 |
| sexuelles Verhalten | 97 eine vorbildliche Macht, mit d. es umformend auf d. übrigen Reaktionen e. Menschen wirkt. |
| Spielratte | 75 |
| Streit | 52 so dass ich den Streit .... abbreche. |
| Sublimierung | 70 |
| Symbolisierung | 50 77 Rattenstrafe ... e. Reihe v. symbolischen Bedeutungen. |
| Symptom | 62 Symptombildung: neuer Typus d. Symptombildung. Anstatt wie b. Hysterie ... einen Kompromiss zu finden, ... werden hier die beiden Ggsätze, jeder einzeln, befriedigt, zuerst d. eine u. dann der andere, ... zw. den beiden einander feindseligen eine Art v. logischer Verknüpfung - oft mit Beugung aller Logik - herzustellen. 64 Hysterie, rezente traumatische Veranlassung, Amnesie (Erweis d. stattgehabten Verdrängung). 75 der Zufall, der bei d. Symptombildung mithelfen darf wie der Wortlaut beim Witz. |
| Szene | 72 der Eindruck d. Szene sei sowohl für ihn wie für d. Vater ein dauernd wirksamer gewesen. |
| Tagträume | 63 |
| Technik | 44 49 die richtige psychoanalytische Technik heisst den Arzt seine Neugierde unterdrücken und lässt dem Patienten die freie Verfügung über die Reihenfolge der Themata in der Arbeit. 52 auf Befragen 52 Wortabschwächungen (Fn) 53 halte ich es für zweckmässig, ihm ein neues Stückchen der Theorie vorzuführen. 54 sollen nur die verdrängten Komplexe ins Bw einführen, den Streit um sie auf dem Boden bw Seelentätigkeit anfachen und das Auftauchen neuen Materials aus dem Ubw erleichtern. 58 man lasse sich in dieser Aufgabe d. Übersetzung niemals durch d. Anschein d. Unlösbarkeit beirren. 73 technische Anweisungen zur Auflösung gehender Phantasiebildungen (Trauma) |
| Therapie, psa | 50 |
| Trauer | 57 die Trauer um d. Vater als Hauptquell d. Krankheitsintensität. 57 eine pathologische Trauer: in ihrer Dauer unbegrenzt. |
| Trauma | 64 bei Zwangsneurose Affektbesetzung entzogen. 65 er kennt sie nämlich, insofern er sie nicht vergessen hat, er kennt sie nicht, da er nicht ihre Bedeutung erkennt. |
| Überdeterminierung | 82 |
| Übersetzung | 58 man lasse sich in dieser Aufgabe d. Übersetzung niemals durch d. Anschein d. Unlösbarkeit beirren. |
| Übertragung | 63 in d. Übertragung auf d. Arzt enthielt. 67 konnte er s. der überzeugenden Wirkung der vollen Analogie zw. der phantasierten Übertragung u. der damaligen Realität n. entziehen. 73 er musste sich also überzeugen, dass s. Verhältnis z. Vater wirklich jene unbewusste Ergänzung erforderte, erst dem schmerzhaften Wege d. Übertragung erwerben. 74 Schule d. Leidens. |
| Übertragungsphantasie | 67 er erlebte m. Hilfe einer Übertragungsphantasie als neu u. gegenwärtig, was er aus d. Vergangenheit vergessen hatte od. was nur ubw bei ihm abgelaufen war. |
| Überzeugung | 54 hat aber natürlich keine Spur von Überzeugung. 74 |
| unbewusst | 50 59 ubw Wutanfall |
| Unbewusste, das | 51 relativ unveränderlich 51 das Böse 51 das Infantile ... das die weitere Entwicklung nicht mitgemacht und darum verdrängt worden sei. 51 das verdrängte Ubw. 53 dass das Unbewusste der kontradiktorische Ggsatz des Bw sein solle. |
| ungeschehen machen ² | 61 |
| unheimliches Gefühl | 41 |
| Urphantasien | 74 (Fn) |
| Urteil ² | 89 dass er betreffs dieser Dinge zwei verschiedene u. entgegengesetzte Überzeugungen hatte. |
| Verallgemeinerung | 101 |
| Verbot/Gebot | 71 ich musste aber aus diesen beiden Bsp. als das Gemeinsame das Verbot u. das s.Hinaussetzen über e. Gebot herausheben. |
| Verdrängung | 64 wir sehen in solcher Amnesie d. Erweis d. stattgehabten Verdrängung. 64 zur Unterscheidung d. beiden Arten d. Verdrängung. 86 die Abwehr hatte s. vom Verdrängten narren lassen. 90 erfolgt bei dieser Störung d. Verdrängung nicht durch Amnesie, sondern Zerreissung v. kausalen Zus.hängen infolge v. Affektentziehung. |
| Verführung | 72 |
| Verkehrung ins Gegenteil | 62 was sie ins Gegenteil verkehrte. |
| Verneinung | 55 |
| Verschiebung | 50 Schuldbekenntnis nicht weiter zu kritisieren, aber es gehört zu einem andern Inhalt, der nicht bekannt, (ubw) ist. 66 Verschiebung d. Vorwurfsaffekts. 97 liegt es im psychologischen Charakter d. Zwangsneurose, v. dem Mechanismus d. Verschiebung den ausgiebigsten Gebrauch zu machen. 97 ein Zweifel an d. Liebe, die das subjektiv Sicherste sein sollte, der auf alles übrige diffundiert u. s. vorzugsweise auf das indifferenteste Kleinste verschoben hat. 99 Verschiebung auf ein Kleinstes, Ersatzhandlung wird so heiss umstritten, dass diese meist nur als Schutzmassregel im engsten Anschlusse an einen abzuwehrenden Impuls durchgesetzt werden kann. |
| Verstehen | 42 ihn als notwendiges Ergebnis früherer Vorgänge u. Voraussetzungen zu erfassen. |
| Vorwurf | 50 |
| Wahnbildung | 42 |
| Widerstand | 44 49 auf der Höhe des Widerstandes tauchte wieder einmal die Versuchung auf. |
| Wissenschaftstheorie | 35 Verständnis der gerade an die kleinen Realien des Lebens geknüpften Zus.hänge. 59 ich glaube nicht, dass dieser Erklärungsversuch gezwungen erscheinen kann od. viel hypothetische Elemente aufgenommen hat. 64 Unterschied liegt im psy. Geschehen, das wir hinter d. Phänomenen konstruieren dürfen. 71 auf diese u. ähnliche Anzeichen gestützt, wagte ich d. Konstruktion 72 Begebenheiten aus d. ersten Kinderjahren, sie entziehen s. dort d. endgültigen Klarstellung,... man muss es unentschieden lassen, ob eine solche Szene wirklich vorgefallen ist. 74 die wiss. Erforschung durch die Psa ist ... ein Nebenerfolg d. therapeutischen Bemühung, ist die Ausbeute oft gerade bei unglücklich behandelten Fällen am grössten. 83 sie strebte zu sehr nach Vereinheitlichung. |
| Wisstrieb | 100 |
| Witz | Ellipse 87 die elliptische Entstellungstechnik scheint für die Zwangsneurose typisch zu sein; ich bin ihr auch bei d. Zwangsgedanken anderer Patienten begegnet. |
| Zwangsdenken | eine psych. Würdigung d. Zwangsdenkens versuch ich diesmal nicht zu unternehmen ... Ausserordentlich wertvolle Ergebnisse und zur Klärung in das Wesen d. Bw und Ubw mehr leisten, als d. Studium d. Hysterie u. d. hypnotischen Erscheinungen. |
| Zwangsneurose | 36 Gefüge. Struktur. Verständnis viel schwerer als eines Falles von Hysterie. 36 Ein Dialekt d. hysterischen Sprache, unserem bw Denken näher. 41 Komplizierte Organisation. 41 verschwommene Allgemeinheiten. 41 Unbestimmtheit, charakteristisch. 41 Verallgemeinerung. 42 abergläubisch 42 Schutzmassregeln 42 Inventar. 58 zeitl. Zusammenhang 61 zweizeitige Zwangshandlungen, deren erstes Tempo vom zweiten aufgehoben wird. 62 Zwangshandlungen: ihre wirkliche Bedeutung liegt aber in der Darstellung des Konfliktes zweier annähernd gleich grosser gegensätzlicher Regungen, ... , stets des Ggsatzes von Liebe u. Hass. 64 anstatt das Trauma zu vergessen, hat sie ihm die Affektbesetzung entzogen, sodass im Bw ein indifferenter, f. unwesentlich erachteter Vorstellungsinhalt erübrigt. 83 Zwangsvorstellungen. Es ist in der Tat korrekter, von "Zwangsdenken" zu sprechen ... Zwangsgebilde. Können den Wert der verschiedenartigsten psych. Akte haben. (Wünsche, Versuchungen, Impulse, Reflexionen, Zweifel, Gebote, Verbote.) 83 Phänomenologie d. Zwangsdenkens. 84 sekundärer Abwehrkampf. 85 Eigentlicher Text des Zwangsgebotes. 88 Zwangsidee nachforscht ... immer neue erste Veranlassungen f. sie findet. 97 wie leicht begreiflich nun die rätselhaften Vorgänge d. Zwangsneurose durch d. Beziehung auf dieses eine Moment (Liebe/Hass) werden. Intensive Liebe: ein fast ebenso starker Hass bindend entgegen, so muss d. nächste Folge eine partielle Willenslähmung sein. 97 von d. Mechanismus d. Verschiebung den ausgiebigsten Gebrauch zu machen. 99 Zwang: Versuch zur Kompensation d. Zweifels, Verschiebung, aufgestaute Energie, Ersatzhandlung, Abfuhr. sie äussert sich also in Geboten u. Verboten, indem bald d. zärtliche, bald d. feindliche Impuls diesen Weg zur Abfuhr erobert. 100 Zwangshandlung: e. Art Versöhnung d. beiden einander bekämpfenden Impulse in Kompromissbildungen. Nähern s. immer mehr, je länger das Leiden andauert den infantilen Sexualhandlungen n. Art d. Onanie. 100 Autoerotische Handlungen wie in d. Kindheit. 100 d. Energie, die s. vergeblich zur Handlung durchzudringen bemüht, aufs Denken zu locken, wo s. die Möglichkeit einer andern Art v. Lustbefriedigung bietet. 101 zwanghaft werden solche Denkvorgänge, welche (infolge d. Gegensatzhemmung am motorischen Ende d. Denksysteme) mit einem qualitativ wie quantitativ sonst nur f. das Handeln bestimmten Energieaufwand unternommen werden, also Gedanken, die regressiv Taten vertreten müssen. 101 Entstellung, Intervall zw. die pathogene Situation u. die abwandelende Zwangsidee eingeschoben, welches d. Kausalerforschung d. bewussten Denkens irreführt. Verallgemeinerung. 102 das charakteristische d. Neurose, dass, was sie v. d. Hysterie unterscheidet, ist .... nicht im Triebleben sondern in den psychologischen Verhältnissen zu suchen. |
| Zweifel | 48 befielen ihn die Zweifel von neuem. 52 97 innere Wahrnehmung d. Unentschlossenheit, infolge d. Hemmung d. Liebe durch d. Hass, bei jeder beabsichtigten Handlung s. des Kranken bemächtigt. |
| * sofern nichts anderes vermerkt beziehen sich alle Seitenzahlen auf die "Freud-Studienausgabe" in 10 Bänden (mit Ergänzungsband), Frankfurt a. Main, 1982 ¹ Erwähnung "avant la lettre" ² Erwähnung der Sache nach (implizit), ohne Begriffsnennung im betreffenden Freud-Text |
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